Furchtbar Fruchtbar – Meine Arbeit&Worte dazu

Furchtbar Fruchtbar – Eine Vernissage zusammen gefasst

Auch im Jahr 2018 ist die weibliche Menstruation in vielen Ecken ein Tabuthema.
Viele in der Gesellschaft betiteln sie als eklig, ein reines Problem der Frau, machen sich drüber lustig und sorgen dafür, dass sich viele für etwas schämen, was so natürlich wie das Atmen ist.

Die Vernissage, welche von Dilara Yilmaz ins Leben gerufen wurde, soll genau dies ändern – und ja es ist leider immer noch notwendig.

Gegenwind gibt Auftrieb

Schon in den ersten Tagen der Planung erzählte Dilara mir , dass es von einigen die typischen, abwertenden Kommentare gibt wie unnötig dass doch alles sei weil das ja kein Problem mehr ist – Bullshit. Alleine diese Reaktionen und Kommentare beweisen das Gegenteil. Aber hey, sowas gibt Auftrieb und ermutigt erst Recht weiter zu machen.

Mit Furchtbar Fruchtbar hat Sie am Ende etwas schönes ins Leben gerufen was zeitgleich so wichtig ist.

Stress und Anspannung

Ich selbst war letzten Freitag bei der Eröffnung nervös, nicht wegen meiner Arbeit sondern weil ich am Rande mitbekommen habe wie viel Kraft&Zeit Dilara in Furchtbar Fruchtbar gesteckt hat – entsprechend hoch waren meine Hoffnungen, dass sich das alles für Sie lohnt und sich Freitag die Anspannung in Entspannung legt.
Trotz 37°C war es am Ende voll! Bis spät in die Nacht hinein und man konnte ihr definitiv die Freude ansehen.

Spannende Gespräche

Ich selbst habe das ein oder andere interessante und spannende Gespräch geführt und viele mitbekommen, in der Hinsicht war es also sehr erfolgreich. Ebenso wurde wirklich viel in Sozialen Netzwerken geteilt, was aus meiner Sicht das wichtigste ist. Es muss gestreut werden und da kann jeder mithelfen, selbst Du wenn Du alles hier gelesen hast.

Die Werke

Bevor der erste Andrang kam, habe ich die Möglichkeit genutzt alle ausgestellten Werke in Bild festzuhalten – für die Jenigen, welche z.b. nicht mal eben nach Köln kommen können.

Meine Idee – Meine Arbeit

Als Dilara mich Anfang Juni fragte ob ich Lust habe etwas für Furchtbar Fruchtbar zu machen sagte ich sofort ja doch stand dann vor der Frage: Was soll ich überhaupt machen? Klar etwas Fotografisches aber WAS?!
Ungefähr so waren meine panischen Gedanken in den ersten Stunden, abends kam mir dann die Idee etwas in den Vordergrund zu stellen was gut ist für den Körper und Gut für die Umwelt: Menstruationstassen.

Wenn etwas als eklig abgestempelt wird dann das. Wieso? Vermutlich weil man unterm Strich das Blut in flüssiger und nicht gebundener Form hat.
Meine Idee war dann schnell gefunden, ich brauchte nur noch jemanden für die Umsetzung (malerisch bin ich eine totale Niete!).

Die Idee hinter der ganzen Reihe ist das Entstehen&zeigen von etwas schönem, was normal sein sollte. Am Ende wird es jedoch von der Gesellschaft nicht als solches gesehen, mit dem kläglichen Versuch es zu verstecken und klein zureden.

Entstehung

 

Entstehung

 

Vollendung

In dieser Form haben genau zwei Personen das fertige Bild gesehen: Helin (die Malerin) und ich.

 

Am Ende steht der Versuch etwas zu verschleiern.

Die Vernissage

Viele Fragten mich bereits, ob man Furchtbar Fruchtbar auch später noch besuchen kann. Die Antwort darauf lautet: Ja! Jedoch solltet ihr euch vorher mit Dilara abstimmen, wann. Aktuell sind keine festen Zeiten geplant, deshalb wäre eine Nachricht an Sie nicht verkehrt – sonst steht ihr vor verschlossenen Türen.

Eine Info&Dank

Mich haben eine Handvoll Leute angesprochen dass es ja schon irgendwie schade um die Tassen ist, da diese mit Farbe kontaminiert worden sind. Keine Panik! Hierfür mussten keine nutzbaren Tassen dran glauben, diese wurden mir freundlicherweise von Me Luna zur Verfügung gestellt, diese Tassen waren nie für die Benutzung gedacht. Ohne Me Luna wäre dieses Projekt auch nicht so geworden, daher ein riesen Dankeschön!

 

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